Ein Wort, das Kinder erfunden haben
Wunderblind — so nennen die Kinder in Wendheim das, was mit den Erwachsenen passiert. Es gibt kein Erwachsenen-Wort dafür, weil Erwachsene es nicht bemerken. Es kommt schleichend: Erst verschwinden die Fragen nach dem Sinn und den Sternen. Dann die nach dem Regen und den Zugvögeln. Und dann die kleinen, die eigentlich die wichtigsten sind: Schmeckt dir das? Wie war dein Tag? Liebst du mich noch?
Warum dieses Konzept Kinder fasziniert
Kinder erkennen sich sofort wieder — nicht in der Wunderblindheit, sondern in der Beobachtung. Sie kennen den Moment, in dem ein Erwachsener sagt: »Frag nicht so viel.« Sie kennen die leeren Blicke, die Pausen, die Stille. Das Dorf der letzten Fragen gibt diesem Gefühl einen Namen. Und es gibt ihnen eine Heldin, die dagegen kämpft.
Mehr als ein Kinderbuch — ein Spiegel
Wunderblind werden ist nicht nur ein Fantasy-Element. Es ist eine Metapher, die Erwachsene trifft. Eltern, die dieses Buch lesen, fragen sich: Wann habe ich zum letzten Mal etwas gefragt, worauf ich keine Antwort wusste? Dieses Buch hält uns allen einen Spiegel vor — und es tut das mit einer Zärtlichkeit, die nur Kinderliteratur kann.
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ISBN: 978-3-6957-6061-9
ISBN: 978-3-6957-0832-1