Warum sich dieses Buch so wunderbar vorlesen lässt
Manche Bücher sind zum Lesen. Dieses ist zum Hören. Die Sprache von Das Dorf der letzten Fragen wurde geschrieben, um laut gelesen zu werden. Jeder Satz hat einen Rhythmus, jedes Bild eine Farbe. Wenn du deinem Kind vorliest, wie Lenis Mutter am Herd steht und in die Pfanne starrt — nicht weil sie nachdenkt, sondern weil ihr nichts mehr einfällt — dann spürt ihr beide, was es heißt, wunderblind zu werden. Und dann stellt euer Kind die erste Frage. Genau dafür wurde dieses Buch geschrieben.
Für welches Alter eignet sich das Vorlesen?
Zum Vorlesen empfehlen wir das Buch ab 6 Jahren. Die Sprache ist poetisch, aber verständlich. Die Geschichte ist spannend, aber nie zu gruselig. Zum Selbstlesen eignet es sich ab 8 Jahren. Die 110 Seiten sind in gut verdauliche Kapitel gegliedert — perfekt für Kinder, die gerade anfangen, längere Bücher zu lesen. Viele Familien lesen die ersten Kapitel gemeinsam vor und merken dann: Das Kind liest heimlich allein weiter.
Ein Buch, das Gespräche auslöst
Nach dem Vorlesen passiert etwas Ungewöhnliches: Stille. Nicht die unbehagliche Stille — sondern die, in der Gedanken wachsen. Und dann kommen die Fragen: Wirst du auch wunderblind, Mama? Was ist deine wichtigste Frage? Warum hören Erwachsene auf zu staunen? Dieses Buch ist mehr als eine Gute-Nacht-Geschichte. Es ist ein Türöffner für die tiefsten Gespräche, die Eltern und Kinder führen können.
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ISBN: 978-3-6957-6061-9
ISBN: 978-3-6957-0832-1